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Windows Server und der Event Viewer

Der Event Viewer ist unter Windows das mitunter wichtigste Tool um Probleme zu erkennen und auch zu beheben. Aus gegebenen Anlass möchte ich euch kurz beschreiben wie ich mich dadurch vor einem Datenkollaps retten konnte.

Eines Abends wollte ich meinen Subversion Server, welcher unter einem Windows 2003 Server läuft updaten. Vermutlich hatte ich ein schlechtes Gefühl, also schaute ich mal kurz die Logs im Event Viewer durch. Ein Schauder lief mir über den Rücken, als ich bemerkte, dass hier reihenweise Einträge mit der Quelle disk vorhanden waren. Diese Einträge verheißen normalerweise nichts gutes. Der Eintrag The device, \Device\Harddisk1, has a bad block gab mir anschließend den Rest.

Mein nächster Blick galt dem Disk Manager unter welchem alle Festplatten aufgelistet sind. Hier erkannte ich, dass die im Event Viewer als problematisch gemeldete Festplatte, eine aus meinem Raid1 Array ist. Somit weiter nicht so schlimm, da es ja eine zweite Platte mit den selben Daten gibt, die mittlerweile den Job (Daten übers Netz bereitstellen) alleine übernimmt.

Das schockierende an der Sache war allerdings, dass eine der beiden gespiegelten Festplatten offensichtlich ein Problem hatte und ich NICHTS mit bekommen habe. Wenn ich nicht durch Zufall die Einträge im Event Viewer kontrolliert hätte, würde der Server heute noch mit nur einer Festplatte arbeiten. Um kurz den Aufbau meines Servers zu erklären: Das System befindet sich auf einer 640Gbyte großen Systemfestplatte und die Daten auf einem RAID1 Array mit zwei 2Tbyte Festplatten.

Die defekte Festplatte wurde am nächsten Morgen sofort getauscht, die Daten spiegelte der Server mit einem nächtlichen resync von selber wieder rüber, doch ganz beruhigt war ich immer noch nicht. Wie kann ich mir nun solche Fehler melden lassen, am besten ohne großen Aufwand und ohne auf den Server zu schauen.

Ich dachte mir es muss doch Tools geben die die Ereignisanzeige überwachen und mir bei Fehlermeldungen ein Mail schicken. Eine kurze googelsche Befragung ergab als Ergebnis EventSentry als mein Tool der Wahl.

Mit EventSentry könnt ihr euren Server überwachen und dieses Tool ist zudem auch noch Gratis verfügbar. Die Konfiguration ist denkbar einfach, man konfiguriert den SMTP Server seines Providers (damit EventSentry auch Mails absenden kann) und wartet bis der erste Fehler in die Ereignisanzeige eingetragen wird. Natürlich gibt es für die Konfiguration auch einen Test Button.

Ihr könnt euch EventSentry unter folgendem Link runterladen http://www.eventsentry.com/ Es gibt eine abgespeckte Light Version die für den normalen Homeuser bzw Kleinbetriebe ausreichen sollte.

Ein paar Eindrücke über die Oberfläche und Konfigurationsmöglichkeiten findet ihr bei den angehängten Bildern.

Festplatte richtig löschen

Wenn eine Festplatte kaputt ist und/oder ausgetauscht wird, sollte man immer darauf achten, sie ohne Daten aus der Hand zu geben! Wer will schon seine privaten Bilder oder seine Emails in fremde Hände geben? Viele glauben,dass wenn eine Festplatte formatiert wird, auch die Daten gelöscht sind! Doch leider ist dem nicht so! Die Daten sind auf einer Festplatte abgelegt wie Sätze in einem Buch. Am Anfang oder am Ende eines Buches befindet sich ein Inhaltsverzeichnis, über das man einzelne Passagen in diesem Buch findet. Die Daten selbst befinden sich aber immer im Buch! Eine Formatierung kann man sich im Grunde vorstellen wie das Herausreißen des Inhaltsverzeichnisses. Die Daten an sich bleiben erhalten, allerdings kann man ohne Inhaltsverzeichniss nicht so einfach darauf zugreifen.

Wenn eine Festplatte nun formatiert wird, sind eigentlich noch alle Daten auf der Festplatte vorhanden. Genau aus diesem Grund sollte vor Weitergabe der Festplatte nochmals alles mit irgendwelchen unwichtigen Daten überschrieben werden.

Speziell für diese Anwendung gibt es Tools, die einem diese Arbeit abnehmen.

Das Tool meiner Wahl ist von Western Digital und nennt sich Data Lifeguard Diagnostic. Dieses Tool kann gratis von der Western Digital Website unter Support =>Downloads und anschließend im Festplatten-Bereich runtergeladen werden. Schnell installiert und nach einer kurzen Bestätigung der AGBs listet es alle per USB, SATA und IDE angeschlossenen Festplatten auf. Nun die Platte, die formatiert werden soll, markieren und oben auf den Button Click [HDDSymbol] to run tests klicken. Jetzt öffnet sich ein Fenster in dem diverse Tests gestartet werden können. Wir benötigen hier die Funktion Write Zeros.

Ab diesem Zeitpunkt sollte sichergestellt sein, dass die richtige Platte ausgewählt wurde, denn nach Abschluss dieses Vorgangs ist die Festplatte unwiderruflich gelöscht. Ist die Auswahl der Platte anhand der Modell-Nummer und der Bezeichnung (Physical Drive x) erfolgt (zweite Warnung des Autors :-) ), startet der Test mit einem Klick auf Start. Es folgt eine Warnung und eine weitere Auswahlmöglichkeit, welche Löschmethode durchgeführt werden soll, hier empfiehlt sich die FULL ERASE Methode.

Von nun an wird jeder einzelne Sektor der Festplatte mit lauter Zeros (0) überschrieben und nach erfolgter Fertigstellung sollte die Festplatte gelöscht sein! Dieser Vorgang kann bei großen Platten, je nach Anschlussart (SATA oder USB), zwischen 7-20 Stunden dauern. (Bei einer 2Tb Platte dauert es ca. 19h.)

Administratorrechte unter Windows 7

Was bei Linux schon lange zum Standard und gutem Benehmen gehört, wurde in der Windows Welt eigentlich immer vernachlässigt. Zum großen Teil auch unbewusst, da viele den Unterschied zwischen Administrator (also Vollzugriff auf Alles, immer und überall) und normalen Standardbenutzerrechten nicht kannten. Immer unter Administratorrechten zu arbeiten hat einige Vorteile, der Zugriff auf das komplette Datei und Registrierungssystem war immer und überall möglich, keine (wie sich heute zeigt) lästigen Nachfragen von einem Programm das wieder einmal mehr Rechte benötigt, ja sogar die Applikationsprogrammierer kosteten die administrativen Rechte welche unter Windows XP de facto überall vorhanden waren in voller Breite aus. Jedoch barg diese Art der Account Nutzung auch einige Gefahren mit sich. Durch die dauerhaft vorhandenen administrativen Rechte wurden alle und damit mein ich auch alle Programme mit Vollzugriff ausgeführt, auch Viren und Trojaner hatten somit Zugriff auf das gesamte System.

Um dem vorzubeugen wurde unter Windows Vista und folglich (weiterentwickelt) unter Windows 7 eine einfache Möglichkeit geschaffen, unter einem Standardbenutzer Account zu arbeiten und doch relativ einfach Administratorrechte zu erlangen. Viele kennen bereits die Aufforderung, wenn Windows wieder mal schreit ob das Programm diesen Vorgang durchführen darf und dies mit Fortsetzen quittieren.

Leider hat die Nutzung des Standardaccounts teilweise auch Nachteile. Nicht alle Programme unter Windows sollten dem Standardbenutzer zugänglich sein und deshalb wurde dies eingeschränkt. Um diese Programme (wie zum Beispiel ipconfig) doch vollständig nutzen zu können muss die Eingabeaufforderung mit administrativen Rechten gestartet werden.

In Windows 7 tippt man am einfachsten cmd ins Suchfeld des Startmenüs und quittiert mit Strg+Umschalt+Enter. Die anschließende Sicherheitsabfrage wird mit OK bzw dem Administrativen Account und dem dazugehörigen Passwort quittiert und schon kann man alle Programme aus der Eingabeaufforderung im Administratormodus starten.

Windows 2003 Server EventID:1054 Einträge

Ich habe vor ein paar Wochen bei einem Kollegen einen Windows 2003 Server mit Active Directory u.v.m. installiert. Der Rechner war als Stromsparserver ausgelegt und somit mit einer AMD Stromspar CPU ausgerüstet. Genauer gesagt handelt es sich um die CPU “AMD Athlon Dual Core Processor 4850e”. Nach ein paar Tagen fehlerfreien Betrieb, kontrollierte ich die Einträge im Event Viewer und siehe da, es kommen ca. alle 5 Minuten Einträge mit der EventID: 1054. Die Meldung lautete “Windows cannot obtain the domain controller name for your computer network. (An unexpected network error occured. ). Group Policy processing aborted”

Nach einiger Zeit Google und Microsoft Knowledgebase probierte ich einen Workaround den ich öfters finden konnte (unter anderem auch in der Microsoft Knowledgebase). Anscheinend gibt es mit dieser Prozessorreihe Probleme mit den Time Stamp Countern. Laut Knowledgebase Artikel bei Microsoft wird diese EventID generiert wenn diese Timer (je einer pro Prozessorkern) nicht mehr synchron laufen.

Um dieses Problem zu behebn muss in der boot.ini, welche im Root (also z.b.: C:\) des Systemverzeichnisses liegt folgender Schalter hinzugefügt werden.

/usepmtimer

Ein anschließender Neustart sollte das Problem für immer beheben. Unter folgendem Link könnt ihr euch den Microsoft Knowledgebase Artikel selbst durchlesen.

 http://support.microsoft.com/kb/938448/de

 

 

 

Zurück und vorwärts in Safari unter Lion

Nach langer Zeit endlich wieder mal ein Artikel, wenn auch nur ein kurzer.

Vor zwei Tagen hab ich das Update auf das neue Mac OSX OS Codename Lion durchgezogen und bin immer noch am Erkunden der neuen Features. Jedoch ein Feature, das mir besonders abgeht, ist das Vor- und Zurückgehen im Browser mit einem “drei Finger” Swipe nach Rechts bzw. Links.

Die Einstellung für diese Geste wurde bei mir nach dem Update auf das Wechseln der Arbeitsfläche zurückgesetzt. Um dies wieder umzustellen muss man in die Einstellungen => Trackpad => Weitere Gesten wechseln, hier wird nun die Aktion “Mit Wischen Seiten blättern” geändert auf “Mit drei Fingern horizontal wischen”.

Drei Finger Swipe für Safari unter Mac OSX Lion

Nun sollte der Safari bei einem Dreifingerswipe wieder wie gewohnt vor- und zurückblättern!

iPhone verloren – was passiert mit den Daten?

Als ich gestern mit meinem Kleinmotorrad den Heimweg antrat und nach ca. 150m bemerkte dass mein iPhone nicht mehr in meiner Tasche steckt, blieb mir sprichwörtlich kurz das Herz stehen. Auf einem Schlag wurde mir bewusst wie schnell ich das ca. 800€ teure Mobiltelefon irgendwo auf dem Weg verlor, wer jetzt aller an meine Daten rankommt, mit meiner Nummer telefonieren, SMS schreiben und im Internet sein konnte und dass ich zugleich mein 80€ teures Navi verloren hab.

Klarerweise wird einem das erst bewusst wenn dieses Gerät mal wirklich nicht mehr auffindbar ist. Es ist klar dass die Vollintegration verschiedenster Dienste auf einem so kleinen Gerät einige Vorteile bringt doch zugleich und das ist einem vorerst nicht bewusst. Genau für solche Fälle haben die heutigen Mobiltelefone spezielle Funktionen eingebaut mit denen man die Daten bei Verlust zumindest etwas sicherer hinter Verschluss halten kann.

Beim iPhone wäre die erste Variante der “Passcode Lock” sobald das Handy im gesperrten Modus (Tastatursperre) ist kann mittels dieser Funktion bei Unlocken ein PIN abgefragt werden. Dieser ist zwar nur Vierstellig doch auch hier gibt es dann 9999 mögliche Kombinationen. Zusätzlich kann im selben Menü in dem man diesen Passcode Lock aktiviert eine “Erase all Data” Funktion nach 10 ungültigen Eingabeversuchen aktivieren.

Eine weitere Variante besteht beim iPhone mittels Fernzugriff über MobileMe. Über die Weboberfläche kann dann die Löschung aller Daten veranlasst werden, was natürlich wiederum voraussetzt dass das Gerät Empfang hat. Leider ist auch der MobileMe Account nicht Gratis.

In meinem Fall habe ich die 150m lange Strecke mitten in der Nacht mit einer Taschenlampe bestückt abgesucht und dann nach vier Stunden aufgegeben. Als ich nach Hause kam, wurde mir per E-Mail mitgeteilt dass mein iPhone bei der Polizei abgegeben wurde.

Heute hab ich mein Gerät wieder, zwar leicht zerkratzt, aber das kann ich verkraften. Meine erste Aktion nach Abholen des Gerätes war die Aktivierung des Passcode Locks.

iPhone Wiederherstellung nach crash

Nachdem ich von meinem Knebelvertrag bei T-Mobile zu Bob gewechselt bin, ist es für mich essentiell dass mein Telefon keinen SimLock mehr hat, bzw auch keinen mehr bekommt. Deswegen habe ich mein Telefon mit Hilfe von BlackRa1n gejailbreaked und auch den SimLock entfernt. Dies funktioniert, solange bis Apple ein Firmware Update rausbringt bei dem der Unlock nicht mehr funktioniert! Ohne neuere Firmware kann ich im Falle einer Wiederherstellung offiziell (wie in meinem Fall) die Firmware 3.1.2 zum Wiederherstellen verwenden und diese ja wieder über Blackra1n freischalten.

Folgendes passierte:

Mein Telefon ist auf dem Firmware Stand 3.1.2 und es gibt bereits die Firmware 3.1.3. Eines netten morgens funktionierte bei meinem iPhone das Internet nicht mehr richtig, also hab ich die Netzwerkeinstellungen zurückgesetzt. Zu diesem Vorgang gehört auch ein Neustart des Geräts, doch dieser funktionierte nicht mehr. Das Telefon startete => wurde schwarz und startete von neuem.

Wenn ich jetzt über iTunes die Wiederherstellung starte, mit der ich das Telefon wieder neu aufsetzen kann und so auch wieder funktionstüchtig wird, habe ich nun die 3.1.3 Firmware auf dem Telefon und somit kein freigeschaltetes Gerät mehr. Ein Einspielen der alten Firmware 3.1.2 unterlässt iTunes mittels Gegenprüfung mit dem Signaturserver von Apple, da es nicht die aktuelle Firmware Version ist => es erscheint eine Fehlermeldung wie “diese Firmwareversion ist für dieses iPhone nicht gültig” oder so ähnlich.

Nach etlichen Foreneinträgen und langem suchen im Internet, stieß ich schließlich auf die Seite von Saurik (dem Programmierer hinter Cydia) auf der eine Anleitung und genaue Erklärung des Wiederherstellungsvorgangs war. Mit dieser gelang es mir iTunes auszutricksen und wieder die alte Firmware zu installieren. Wichtig für diese Wiederherstellung ist allerdings dass die ECID auf Sauriks Server gesichert wurde. (dies wird in Cydia erledigt)

  1. Firmware Paket für 3.1.2 (*.ipsw File) von einer Website runterladen (Bsp.: http://www.benm.at)
  2. in der hosts Datei (unter Windows: C:\Windows\system32\drivers\etc\hosts) muss nun folgender Eintrag rein: 74.208.10.249 gs.apple.com
  3. Nun iTunes starten und mittels Shift+”Linke Maustaste” auf “Wiederherstellen” drücken; Jetzt die zuvor runtergeladene Firmware auswählen und den Wiederherstellungsvorgang starten!

Nun kontaktiert Apple den Signatur Server auf gs.apple.com, um zu überprüfen welche Firmware eingespielt wird und ob dies erlaubt ist. Durch unsere eingerichtete Umleitung passiert diese Kontaktaufnahme nicht zu Apples Server sondern zu Sauriks Server mit den gecachten ECIDs. Dieser meldet zurück, dass jede Firmware eingespielt werden kann und die Wiederherstellung läuft auch mit einer älteren Firmware als 3.1.3.

ACHTUNG: Diese Anleitung funktioniert nur für eine Wiederherstellung mit einer Firmware welche die gleiche Versionsnummer besitzt die auf dem Gerät vorher installiert war! Ein Downgrade funktioniert meines Wissens so nicht!

Hier ist auch gleich der Link zu Saurik’s Artikel (http://www.saurik.com/id/12/)=> Dort gibt es auch einen Link zu einer Anleitung falls ihr euer iPhone Downgraden müsst und welche Dinge zu beachten sind!

Must have iPhone Apps

Nachdem ich in letzter Zeit einige Probleme mit meinem iPhone hatte und es des öfteren wiederherstellen musste, bemerkte ich wieviele Programme eigentlich auf diesem kleinen mobilen Gerät installiert sind. Einige nütze ich täglich, einige nur wöchentlich, jedoch die meisten wurden genau einmal gestartet.

Ich möchte hier nun eine kleine Liste von meinen “Must have Apps” aufführen. Vorher möchte ich noch anmerken, dass ich mein iPhone mit einem Jailbreak versehen habe (Blackra1n) und auch von dem “freien” AppStore derivat Cydia einige Programme in der “Must have” Liste sind.

Täglich:

  • Twitbird Pro (AppStore): Als eifriger Twitter Nutzer (meist jedoch nur lesend) habe ich einige Twitter Clients am iPhone ausprobiert. Darunter waren TweetDeck, Tweetie und auch IM+ wurde kurzzeitig getestet. Hängen geblieben bin ich jedoch bei Twitbird Pro. Dieses Programm hat von der Benutzerführung her einen sehr einfachen und logischen Aufbau. Ein Tweet ist schnell gemacht und auch Push Notifications sind als In App Purchase für alle TwitterPower Nutzer vorhanden. Ein Fakt der für mich ganz wichtig ist, ist der Support eines Programmes. Der Zyklus in dem Updates rauskommen darf bei einem Programm nicht zu lange sein und störende Fehler sollten sehr schnell behoben werden und das ist bei diesem Programm definitiv der Fall. Derzeit kostet Twitbird Pro 2,39€.
  • Backgrounder (Cydia): Schon sehr lange in der Cydia Welt vorhanden ist das kleine Programm Backgrounder. Mit diesem Tool kann ein Programm kinderleicht in den Hintergrund geschaltet werden (so wie z.B. das Mail App von Apple es standardmäßig kann). Als Beispiel kann hier von Ö3 die Radio App herangezogen werden. Wenn ihr Radio hört und ein SMS bekommt dann müsst ihr das Radio App von Ö3 beenden und zum SMS lesen in das Nachrichtencenter wechseln. Mit dem Backgrounder Tool könnt ihr, indem man auf den Home Button für 2 Sekunden drauf drückt, das Radio App in den Hintergrund schalten, die SMS lesen und wieder ins Radio Programm mit erneutem Drücken auf desen Icon in der Programm-Liste wechseln. Die Musik bleibt während des gesamten Ablaufs im Hintergrund.
  • ProSwitcher (Cydia): Der ProSwitcher ist erst seit ein paar Wochen in Cydia verfügbar. Mit ihm kann ein AppSwitching wie beim PalmPre gemacht werden. Dieses Programm ist zwar noch in der Beta Phase, verursachte bei mir allerdings bisher keinen einzigen Hänger!
  • LockScreen Calender (Cydia): Dieses kleine Tool bringt die letzten Kalender-Einträge auf den Lockscreen der ohne dieses Widget ziemlich leer aussieht! Leider hat es Apple auch bisher noch nicht geschafft, solche Widgets für den LockScreen zu erlauben bzw zu veröffentlichen!

Wöchentlich:

  • ShopShop (AppStore): Ein kleines, kostenloses Programm zum Führen einer Einkaufsliste.
  • Facebook (AppStore): Benötigt wohl keine Erklärung ;-)
  • Navigon Mobile Navigator Europe (AppStore): Ich habe lange nach einer geeigneten Navilösung gesucht und bin immer zwischen TomTom und Navigon hin und hergerissen worden, am Ende kam doch Navigon zum Zug. Bei TomTom hat mich der verbesserte GPS Empfänger in der Autohalterung angesehen, doch als ich in den Tests gelesen habe, dass dieser auch mit anderen Navigationsapps funktioniert, fiel auch dieser Vorteil für TomTom bei mir nicht ins Gewicht. Navigon liefert schnell Updates und bessert Fehler aus, der Fußgänger Modus ist unschlagbar und auch die iPod Steuerung kann überzeugen!
  • Shazam (AppStore): Immer wieder hör ich in einem Pub oder in einer Disco einen Song, der mir sehr gut gefällt, jedoch von dem ich keinen Titel oder Interpreten weiß. Dieses Programm kann nach kurzem Zuhören den Titel erkennen und auch gleich einen Link zum Einkaufen im iTunes Store liefern.
  • Ö3 iRadio (AppStore): Einfaches Radio App
  • FM4 Radio (AppStore): Einfaches Radio App

Dies sind meine meistgenutzten Programme am iPhone! Hier noch ein paar Bilder zum Artikel!

Aptana Studio, ein Auf und Ab

Wer täglich in diversen Programmiersprachen Programme, Websites oder sonstige Software entwickelt, kommt um die Wahl einer geeigneten IDE (integrated development environment) nicht herum!

Aptana:

Bis vor wenigen Monaten war Aptana Studio noch meine erste Wahl, wenn es um eine IDE für PHP, JavaScript allgemein gesagt um Web Programmierung geht. Der PHP Editor war anfangs noch recht lahm. Die Autovervollständigung wollte nicht so funktionieren, das Erkennen von PHP Anweisungen eingebettet in HTML funktionierte auch nicht 100%ig. Doch spätestens mit Version 1.5.x waren die meisten Mängel ausgebessert und Aptana war richtig angenehm zu verwenden.

Jetzt gibt es mittlerweile Version 2.0 und Aptana kümmert sich so wie es scheint nur noch um Ruby on Rails und um deren Hosting Service Aptana Cloud. Zugegeben Aptana Rad Rails habe ich noch nie verwendet da ich zum Programmieren von dynamischen Websites hauptsächlich PHP verwende doch den Hosting Service habe ich bereits getestet.

Aptana Cloud:

Aptana Cloud ist vom Aufbau her so ähnlich wie Amazon’s Web Services. Man kann sich in Aptanas Cloud einen Bereich reservieren und auf diesem seine Website publishen. Es kann zwischen verschiedenen Leistungsstufen gewählt werden, nach denen sich auch der Preis richtet. Die Leistungsstufe kann nach belieben gesteigert oder gesenkt werden.

Es gibt für das Aptana Studio eine Oberfläche mit der die Cloud verwaltet werden kann. Von Statistiken bis automatischen Deploy Service, also der Möglichkeit paralell zum Produktivsystem eine Website zu testen und per einem Klick die Testversion ins Produktivsystem zu migrieren ist alles vorhanden! Alles in allem ein schönes Tool.

Das Problem bei Aptana Cloud ist, dass es für europäische Nutzer ziemlich langsam ist. Bei Amazon’s Web Services  wird sichergestellt dass die Website quer über den Globus sehr schnell erreichbar ist. Aptana scheint die Server alle in ihrem Heimatland der USA platziert zu haben und ich vermute dass deshalb die Zugriffszeiten auf die Server teilweise bis zu 200ms reichen (Leider waren sie innerhalb des Testzeitraums nie wirklich besser).

Aptana PHP Support 2.0:

In der neuesten Studio Version wird als PHP Editor auf den PDT Editor von Zend der unter der Open Source Lizenz verfügbar ist. Doch leider kann dieser PDT Editor dem alten Aptana PHP Editor bei weitem nicht das Wasser reichen. Bei größeren Files (also mit vielen Zeilen) kommt der Editor ordentlich ins stocken, die Autovervollständigung ist elendiglich lahm und außerdem wirkt das ganze nicht in das gesamte Studio integriert wie es bei dem Aptana PHP Editor der Fall war.

Fazit für mich:

Leider hat sich Aptana mit der Entscheidung auf das PDT zu setzen sich selbst aus meiner Hitliste der PHP Editoren katapultiert. Wenn man bei Aptana in den Foren ein wenig schmöckert gibt es einige Meldungen von frustrierten Nutzern die ebenfalls überlegen das Studio zu wechseln.

Amazon MP3 Store in Österreich

Der Online Handler Amazon hat heute bekanntgegeben, dass er sein MP3 Download Angebot nach Österreich und in die Schweiz bringt!

Wie im Titel schon angegeben gibt Amazon die Songs als MP3 Files weiter somit sind diese Songs auch nicht mit einem DRM versehen wie es zum Beispiel beim iTunes AAC derivat  der Fall ist. Die Songs werden mit 256 kbit/s gesampelt.

Wem die Bindung bei Apple auf den Nerv geht, hat nun endlich auch in Österreich eine Alternative!

Hier noch der Link zur Amazon Mitteilung!